Am 27. März hat die Peene-Werft planmäßig das erste von drei neuen Einsatzschiffen an die Generalzolldirektion übergeben. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde das Schiff zuvor erfolgreich vom NVL-Standort Wolgast zu seinem künftigen Heimathafen Emden überführt. Die neuen Schiffe sind mit einem umweltfreundlichen LNG-Antrieb ausgestattet und leisten damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit in der behördlichen Schifffahrt.
Harald Jaekel, Geschäftsführer der Peene-Werft, betonte die Bedeutung dieses Meilensteins: „Wir freuen uns sehr, dass uns die Zentrale Beschaffungsstelle der Bundesfinanzverwaltung mit dem Bau dieser technisch anspruchsvollen Schiffe betraut hat. Die planmäßige Ablieferung des ersten Schiffes beweist erneut das technische Know-how und die Leistungsfähigkeit unseres Teams.“ Zudem leiste das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Auslastung der Werft.

Projektleiter André Schönrock hob hervor, dass die rund 55 Meter langen Schiffe einen zentralen Bestandteil der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung darstellen: „Mit diesen Schiffen beginnt der Zoll die Erneuerung seiner Flotte unter Berücksichtigung klima- und umweltfreundlicher Antriebe. Sie sind ausschließlich für die Nutzung von LNG (Liquefied Natural Gas) als Brennstoff ausgelegt. Wir sind stolz darauf, mit unserer Expertise einen Beitrag zur nachhaltigeren Schifffahrt und Modernisierung der Zollflotte zu leisten.“
Die aus Aluminium gefertigten, hochseegängigen Schiffe sind primär für die Kontrolle und Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs innerhalb des Hoheitsgebiets und der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Deutschlands vorgesehen. Darüber hinaus verfügen sie über medizinische Behandlungskapazitäten, Mittel zur externen Brandbekämpfung sowie Möglichkeiten zum Notabschleppen von Havaristen. Jedes Schiff bietet Platz für eine achtköpfige Besatzung.
Redaktion / CK



