Mit einer Steigerung um 15 Prozent erreichte der aus Krauss Maffei-Wegmann und Nexter entstandene Rüstungskonzern KNDS 2024 einen Rekord-Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro, zu dem alle Geschäftsbereiche beigetragen haben. Zum Ergebnis stellte das Unternehmen lediglich zufriedenstellende Rentabilität fest. Der Auftragseingang stieg um 40 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro. Damit ist der Auftragsbestand auf 23,5 Milliarden Euro angewachsen, 15 Prozent mehr als im Vorjahr und damit ebenfalls ein Rekordwert.
Als Treiber bei den neuen Aufträgen nannte KNDS nationale und internationale Programme wie Leopard 2 A8, Serval, Radhaubitzen RCH 155 und CAESAR, Boxer und weitere SCORPION-Fahrzeuge. Beim Umsatz verwies KNDS auf Leopard 2, Griffon, Serval, Jaguar, Boxer, Leclerc-Nachrüstung und Munitionslieferungen.
KNDS baut seine Kapazitäten mit neuen Produktionsstätten (z.B. in Görlitz [ESuT berichtete]) aus. Der Personalbestand ist 2024 mit knapp 1.000 Neueinstellungen auf über 10.000 angewachsen. Im laufenden ist eine weitere Steigerung auf 11.000 Mitarbeiter geplant. Zudem soll die industrielle Präsenz in Europa gestärkt und die industrielle Zusammenarbeit mit den Partnern in Europa und der Ukraine ausgebaut werden.
Redaktion / gwh
















