Schmitz Cargobull hat für seine geländegängigen Vierradanhänger eine Schnittstelle entwickelt, auf der Wechselladungsträger ohne fremde Hilfe abgestellt werden können. Damit können Wechselladungsträger wie Flatbeds oder Container auch von Anhängern ohne Unterstützung durch z.B. einen Kran oder ein Feldumschlaggerät vor Ort abgesetzt bzw. aufgenommen werden.
Die Schnittstelle bietet zwei Rollbahnen, auf denen die Wechselladungsträger mit dem Ladehaken des Lkw von beiden Seiten auf den Anhänger aufgesetzt werden können. Sie wird mit TwistLocks auf dem Anhänger befestigt ebenso wie die Wechselladungsträger auf der Schnittstelle.

Das Unternehmen liefert der Bundeswehr in einem Auftrag vom November 2024 eine Stückzahl von 1.680 teilmilitarisierten Vierradanhängern, mit denen vorhandene Anhänger abgelöst werden (ESuT berichtete). Die Anhänger mit einer Nutzlast von 12,5 Tonnen sind als Trägerplattform für den Transport von standardisierten Ladungsträgern (10 bzw. 20ft ISO-Containern sowie 10, 15 und 20ft-Wechselpritschen), Rüstsätzen oder Stückgut vorgesehen.
Die neue Schnittstelle hat Schmitz Cargobull bei der von CPM veranstalteten Log.Net in Koblenz dem Fachpublikum vorgestellt.
Gerhard Heiming




