Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vertiefen ihre Zusammenarbeit mit einem erweiterten Kooperationsvertrag. Ziel ist es, die Sicherheits- und Verteidigungsforschung strategisch zu stärken und Schlüsseltechnologien gezielt weiterzuentwickeln.

Fokus auf technologische Souveränität

„Die aktuelle geopolitische Situation zeigt, dass für die Sicherheit Deutschlands und Europas die technologische und digitale Souveränität unabdingbar sind“, erklärt DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Anke Kaysser-Pyzalla. Die Partnerschaft soll Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Navigation, Erdbeobachtung und Schutz kritischer Infrastrukturen beschleunigen.

Zusammenarbeit für eine resiliente Zukunft

„In Zeiten wie diesen ist es unerlässlich, Kompetenzen etablierter Akteure in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung zu bündeln“, betont Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der UniBw München. Die Kooperation ermögliche es, Wissen und Menschen zusammenzubringen, um zukunftsfähige Technologien für Behörden, Bundeswehr und Gesellschaft nutzbar zu machen.

Beide Institutionen arbeiten bereits erfolgreich an der Entwicklung kritischer Weltrauminfrastrukturen, Satellitentechnik und Missionsbetrieb. Die Partnerschaft ist eng verzahnt mit dem Responsive Space Cluster Competence Center des DLR und unterstützt Initiativen zur Stärkung der Verteidigungsindustrie in Bayern.

Redaktion / jf