KNDS Deutschland (KNDS) und die Firma HM Currus Zrt. (Currus) haben für engere Kooperation in der Zukunft am 20. Februar 2025 das Joint Venture LEOPARD Hungary MRO Kft. gegründet. KNDS ist mit 49 Prozent und Currus mit 51 Prozent an dem Joint Venture beteiligt, schreibt KNDS in einer Mitteilung vom 21. Februar. Der Sitz des Unternehmens ist in Gödöllö in Ungarn.

Currus ist ein staatlich geführtes Unternehmen im Geschäftsbereich des ungarischen Verteidigungsministeriums. Der Geschäftsführer ist Generalmajor Attila Géza Takács.

Das neue Unternehmen mit MRO (Maintenance, Repair, Operations) im Namen soll langfristig die logistische Versorgung aller KNDS Systeme der ungarischen Armee sicherstellen.

Aus dem Leistungsspektrum von Currus: Instandsetzung, Umbau, Nachrüstung . (Fotos: Currus)

2019 hatte Ungarn einen Vertrag über insgesamt 90 Systeme mit KNDS unterzeichnet, der, neben dem Kampfpanzer Leopard 2 und dem Artilleriesystem PzH 2000 auch Familienfahrzeuge wie den Bergepanzer WiSENT und den Brückenlegepanzer Leguan umfasst. Mehr als die Hälfte davon ist bereits ausgeliefert (ESuT berichtete). Zusätzlich wird LEOPARD Hungary MRO die Betreuung der Simulations- und Ausbildungsanlagen der Systeme übernehmen.

Hubert Dassinger, Co Managing Director von LEOPARD Hungary MRO: „Die Grundlage unseres Joint Ventures liegt in der engen und erfolgreichen Zusammenarbeit, die wir in den letzten 5 Jahren mit unserem ungarischen Kunden erreicht haben. Wir sind stolz darauf, dass einer unserer wichtigsten Kunden uns das Vertrauen schenkt, seine KNDS-Flotte gemeinsam mit unserem ungarischen Industriepartner Currus langfristig zu betreuen.“

Redaktion / gwh