Kasachstan auf souveränem Kurs – Diplomatischer Drahtseilakt zwischen UN, Europa und BRICS
Jürgen Rahmig
Die zentralasiatische Republik Kasachstan setzt auf Multilateralismus und Eigenständigkeit. Zwischen den Machtblöcken Moskau und Peking betont Kasachstan seine Rolle als Brücke zwischen Europa und Asien. Mit einer klaren Absage an BRICS und einem Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit der EU und den Vereinten Nationen zeigt das Land, dass es bereit ist, seinen eigenen Weg zu gehen.
Die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) stuft Kasachstan zusammen mit anderen Staaten wie Indien, Brasilien, Türkei und Israel als Mittelmacht ein. Die Stiftung nennt Kasachstan einen zentralasiatischen Schlüsselakteur. Tatsächlich fährt die zentralasiatische Republik einen Kurs des robusteren Multilateralismus und kooperiert je nach Interessenlage mit Russland, China und den USA. Zur Überraschung vor allem Russlands und Chinas wird Kasachstan doch nicht dem Bündnis der BRICS-Staaten beitreten, zu dem Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und inzwischen weitere Staaten gehören.
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