Wie resilient ist Israels Energieinfrastruktur?
Marius Strubenhoff
Der russische Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022 hat Europa die sicherheitspolitische Bedeutung einer gesicherten und diversifizierten Energieversorgung vor Augen geführt. Im Kontext des Angriffs der Hamas am 7. Oktober 2023 und dem Hamas-Israel-Krieg hat das Thema – zumindest in der öffentlichen Diskussion – eine vergleichbar kleinere Rolle gespielt. Vergangen sind die Zeiten, in denen Kriege im Nahen Osten zu Ölkrisen im Westen führten.
Doch der erste Eindruck trügt. Auf den zweiten Blick zeigt sich auch im aktuellen Konflikt, wie entscheidend das Thema Energie ist. Der israelischen Gesellschaft wurde dies spätestens im Juni 2024 vor Augen geführt, als mit Shaul Goldstein ein führender Energieexperte mutmaßte, dass Israel in einem großflächigen Krieg mit der Hisbollah seine Stromversorgung kaum länger als 72 Stunden aufrechterhalten werden könne. In Israel kam es daraufhin unter anderem zu Hamsterkäufen von Stromaggregaten. Zwar ruderte Goldstein (auch nach diversen Widersprüchen von offizieller Seite) umgehend zurück.
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