Wie das Verteidigungsministerium in London berichtet, hat in der vergangenen Woche eine britische Delegation am zweiten Internationalen Forum der wehrtechnischen Industrie in Kiew teilgenommen. Angeführt wurde die Handelsmission von Luke Pollard, Parlamentarischer Staatssekretär für die Streitkräfte. Neben dem Verteidigungsministerium waren auch das Ministerium für internationalen Handel und Wirtschaft sowie der Verband der britischen Rüstungsunternehmen ADS Group Limited vertreten.

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„Indem wir“, so Pollard, „unsere Beziehungen mit der ukrainischen Verteidigungsindustrie vertiefen, weiten wir unsere eigenen industriellen Kapazitäten aus, während wir gleichzeitig die Kapazitäten der Ukraine steigern. Wir stehen Schulter an Schulter mit der Ukraine und wir werden so lange wie nötig Unterstützung leisten.“
Erst im Juli war ein bilaterales Abkommen geschlossen worden, das der Ukraine einen Exportkredit in Höhe von 3,5 Milliarden Pfund Sterling (4,17 Milliarden Euro) einräumt, um weitere britische Rüstungsgüter beschaffen zu können. Dazu hat das Verteidigungsministerium in London bereits Verträge mit Thales für Flugabwehrraketen und mit Sheffield Forgemasters für Artilleriegeschütze geschlossen.

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Verteidigungsminister John Healey hatte zuvor bestätigt, dass das Vereinigte Königreich anstelle von ursprünglich zwölf zugesagten Panzerhaubitzen vom Typ AS90 jetzt vier Exemplare mehr liefern wolle. Von diesen nunmehr 16 Einheiten seien bereits zehn in der Ukraine und die verbleibenden sechs sollen in den kommenden Wochen folgen.
Dr. Gerd Portugall







