Wie das Verteidigungsministerium in London in der vergangenen Woche berichtet hat, haben sich Hunderte Soldaten der Royal Air Force (RAF), Royal Navy (RN) und Royal Marines zusammen mit Partnern aus knapp 30 Staaten diesen Sommer an größeren Übungen in Australien, Indien und auf Hawaii beteiligt. „Diese Regierung“, so Verteidigungsminister John Healey, „ist fest entschlossen, auf unseren indo-pazifischen Verpflichtungen weiter aufzubauen.“ Schließlich sei diese Region von herausragender Bedeutung für die britische Wirtschaft.

(Foto: UK MOD)
Sechs Kampfjets vom Typ Eurofighter „Typhoon“ und ein „Voyager“-Tankflugzeug der RAF legten rund 15.000 Kilometer von UK nach Australien zurück. An dieser Verlegeübung „Griffin Strike“ beteiligte sich auch die französische Luftwaffe im Gedenken an dem 120. Jahrestag des bilateralen Bündnisses „Entente Cordiale”. Beide Luftstreitkräfte nahmen – unter anderem auch zusammen mit deutschen Eurofighter (ESuT berichtete) anschließend an dem indischen Großmanöver „Tarang Shakti“ teil. Royal Marine Commandos übten amphibische Landungsoperationen zusammen mit Soldaten aus Australien, den Philippinen und den USA. Die Royal Navy unterhält im Indo-Pazifik eine dauerhafte Präsenz mit den beiden Hochseepatrouillenbooten HMS „Tamar“ (P233) und HMS „Spey“ (P234) von Singapur aus.

(Foto: UK MOD, Arron Hoare)
Für das kommende Jahr ist die Verlegung des Einsatzverbandes rund um den Flugzeugträger HMS „Prince of Wales“ in den Indo-Pazifik geplant, um mit Verbündeten und Partnern die Freiheit der dortigen Seewege demonstrativ zu gewährleisten.
Dr. Gerd Portugall








