Das Army Contracting Command hat am 14. August den Abschluss eines Vertrages mit Aimpoint USA zur Beschaffung von Reflexvisieren COMP M2 und M4 bekanntgegeben. Während die Anzahl der Geräte nicht genannt wurde, wurde der Vertragswert mit 8,6 Millionen US-Dollar (umgerechnet 7,8 Millionen Euro) angegeben. Die Visiere sollen bis März 2025 geliefert werden.

Das Visier M68 COO ermöglicht schnelle Zielerfassung in Entfernungen bis 300 m. (Foto: PEO Soldier)

Die Aimpoint-Visiere der Baureihe COMP M werden nach Angabe des Program Executive Office (PEO) Soldier in den US-Streitkräften unter der Bezeichnung M68 Close Combat Optic (CCO) genutzt. Es werde an den Gewehren M16 Rifle und M4 Carbine als Standardvisier eingesetzt und biete den Soldaten ein robustes elektronisches Präzisions-Rotpunktvisier für die Verwendung mit beiden Augen. Das M68 erhöhe die Geschwindigkeit der Zielerfassung und ermögliche es den Soldaten, Ziele in einer Entfernung von bis zu 300 Metern zu erfassen, um das Situationsbewusstsein zu erhalten. Das M68 CCO sei mit allen gängigen Nachtsichtgeräten kompatibel.

Nach Angabe von Aimpoint wurde die COMP M Baureihe 2000 eingeführt und ist seitdem in einer Stückzahl von fast 300.000 in zahlreichen Streitkräften im Einsatz.

Gerhard Heiming