Das Beschaffungsamt der Bundeswehr und die Rosenbauer Deutschland GmbH haben kürzlich einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 60 Flugfeldlöschfahrzeugen unterzeichnet. Einer Mitteilung des Amtes vom 16. Juli zufolge sollen bis 2029 zunächst 35 Flugfeldlöschfahrzeuge beschafft werden. Die Lieferung der ersten Fahrzeuge sei für 2026 vorgesehen.
Am 19. Juni hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages für den Festbeauftragungsanteil mit 35 Fahrzeugen 84,1 Millionen Euro im Sondervermögen Bundeswehr und ab 2028 im Einzelplan 14 bereitgestellt (ESuT berichtete).
„Dieser vorausschauende und mit einer Laufzeit von 20 Jahren langfristige Vertrag bietet die Möglichkeit, die komplette und aktuelle Bestandsflotte von Fahrzeugen dieser Leistungsklasse zu regenerieren beziehungsweise zu ersetzen.“, sagte der verantwortliche Projektleiter des Beschaffungsamtes.

Mit den neuen Flugfeldfeuerlöschfahrzeugen sollen die zwischen 20 und 50 Jahre alten vorhandenen Fahrzeuge für den abwehrenden Brandschutz im Einsatz und im Inland abgelöst werden.
Der Betrieb von Flughäfen im Inland sowie im Rahmen von Auslandseinsätzen zählt zu den Kernfähigkeiten der Bundeswehr, schreibt das BAAINBw. Im Inland seien die Flughäfen wesentlicher Bestandteil der Verteidigungsstrategie der Bundesrepublik Deutschland. Ohne die logistische Möglichkeit eines taktischen Lufttransportes wären darüber hinaus Auslandseinsätze nicht durchführbar. Zudem sei die Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes für den Betrieb dieser zahlreichen Flughäfen zwingende Voraussetzung.
Redaktion / gwh





