
Bosnien und Kosovo im Fadenkreuz – Wie lange hält der Frieden auf dem Balkan?
Alexander Rhotert
Auf dem CDU-Parteitag Anfang Mai kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, klare Bedingungen für die Zusammenarbeit mit den Christdemokraten an: „Erstens ein klares Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit. Zweitens ein klares Bekenntnis zur Ukraine und gegen die Verbrechen des Kreml und drittens ein klares Bekenntnis zu unserem Europa!“
Kriterien der EU-Kommissionspräsidentin
Frau von der Leyens Aussage bezog sich zwar auf die AfD und andere rechtspopulistische Parteien innerhalb der EU, aber wenn ihre Kriterien für die EU gelten, dann müssten sie auch für Beitrittskandidaten wie Serbien gelten. Es wird immer klarer, dass Serbien unter dem langjährigen Präsidenten Aleksandar Vučić längst keine Demokratie mehr ist, sondern, laut der NGO „Freedom House“ ein „hybrides System“ ist, dass nur noch „teilweise frei“ ist und sich in eine Autokratie entwickelt. Keines der von Frau von der Leyen aufgeführten Kriterien würde Belgrad noch erfüllen. Die Rechtsstaatlichkeit ist zunehmend durch
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