Print Friendly, PDF & Email

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, und die Präsidentin des Koblenzer Beschaffungsamtes, Annette Lehnigk-Emden, unterzeichneten eine Absichtserklärung zum Aufbau und Betrieb eines „Nationalen Test- und Entwicklungszentrum Eurofighter“ (NaTE EF). Die Unterzeichnung der Zusammenarbeitserklärung erfolgte auf der derzeit stattfindenden Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin.

blank
Die Präsidentin des BAAINBw, Annette Lehnigk-Emden, und der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, unterzeichnen auf der ILA 2024 die Zusammenarbeitsvereinbarung. (Foto: Bundeswehr Thomas Scheibe)

Das NaTE EF wird als Wirkverbund gestaltet, in dem die Luftwaffe, die Beschaffungs- und Zulassungsorganisationen der Bundeswehr sowie die Industrie in Bezug auf das Waffensystem Eurofighter unmittelbar mit dem Ziel zusammenarbeiten, die Systembetreuung und insbesondere auch deren Weiterentwicklung noch schneller und effizienter zu gestalten. Dazu werden dem NaTE EF unter anderem ein Erprobungsluftfahrzeug sowie drei instrumentierte Serienluftfahrzeuge Eurofighter für technische und operationelle Erprobungszwecke zugewiesen, die am Standort Manching stationiert und dort von der Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD 61) in enger Kooperation mit der Luftwaffe betrieben werden.

Zum 1. April 2025 soll das NaTE EF seinen Betrieb aufnehmen. Bis Juli 2028 soll die volle Ausbaustufe erreicht werden.

Mit dem Eurofighter wird der deutsche Luftraum gesichert. Die mit diesem Flugzeug ausgestatteten Geschwader können Ziele am Boden und in der Luft bekämpfen. Damit ist das Flugzeugmuster für Luftangriffe und auch für Luftverteidigung geeignet. Der Eurofighter kann auch im Verbund mit anderen Luftstreitkräften sowie Land- und Seestreitkräften eingesetzt werden.

Redaktion / whs