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Vom 23. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 blockierte die Sowjetunion mit ihren Verbündeten die westlichen Sektoren Berlins. Die Blockade war ein deutliches Zeichen für den beginnenden Kalten Krieg zwischen den westlichen Siegermächten und der Sowjetunion.

Die Spannungen zwischen den Siegern hatten bereits vorher zugenommen. Einer der Gründe war auch die Sechsmächtekonferenz (USA, Großbritannien, Frankreich und die Benelux-Staaten), die vom 23. Februar bis 2. Juli 1948 in London stattfand. Diese formulierte das Ziel, in (West-) Deutschland einen demokratischen und föderalen Staat aufzubauen. Am 1. April 1948 ordnete der Chef der Sowjetischen Militäradministration eine Schließung der Grenzen an, weil die Westmächte gegen das Potsdamer Abkommen verstoßen hätten. Die Westalliierten versorgten ihre Berliner Garnisonen daraufhin auf dem Luftweg.

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