Vor rund zwei Jahren hat Bundeskanzler Olaf Scholz mit seiner „Zeitenwende“-Rede hohe Erwartungen geweckt. Zieht man heute Bilanz, fällt sie – vorsichtig formuliert – gemischt aus. Dem Bundesministerium der Verteidigung und der Bundeswehr ist es gelungen, in kurzer Zeit eine große Zahl an Beschaffungen anzustoßen. Zugleich aber reicht das Sondervermögen nicht einmal zum Schließen der größten Lücken. Es ist völlig unklar, wie Deutschland auf Dauer seine NATO-Verpflichtungen erfüllen soll.