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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat am 17. Mai in Bonn sechs Spezialwagen für den medizinischen Bevölkerungsschutz an ehrenamtliche Einsatzkräfte des Zivilschutzes im Saarland, in Sachsen und Rheinland-Pfalz übergeben.

Nach Angabe des BBK sind die Mannschaftstransportwagen (MTW) speziell für die Medizinische Task Force (MTF) des Bundes konzipiert. Sie seien mit Notfallausrüstung, Informations- und Kommunikationsmitteln sowie Dokumentationsmaterial ausgestattet, um eine mobile Funkstelle aufzubauen und zu betreiben. Der sogenannte MTW Beh 1 Führung (Fü) ermögliche es zudem, eine mobile Führungsstelle aufzubauen und behelfsmäßig in Betrieb zu nehmen.

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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat am 17. Mai in Bonn sechs Spezialwagen für den medizinischen Bevölkerungsschutz an ehrenamtliche Einsatzkräfte des Zivilschutzes im Saarland, in Sachsen und Rheinland-Pfalz übergeben. (Foto: BBK)

Die Medizinische Task Force des Bundes (MTF) ist dem BBK zufolge eine standardisierte Einheit mit Spezialfähigkeiten zur Bewältigung von Massenanfällen mit Verletzten im Zivilschutz oder der bundeslandübergreifenden Katastrophenhilfe des Bundes.

Anläßlich der Übergabe erklärte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, Mahmut Özdemir: „Dieser Termin ist einer von vielen für Übergaben von Spezialfahrzeugen, die der Bund im Rahmen der ergänzenden Ausstattung des Bundes den Ländern für den Bevölkerungsschutz zur Verfügung stellt. Damit sind alle 45 MTWs für die Komponente Behandlung der Medizinischen Task Force ausgeliefert.“

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BBK-Präsident Ralph Tiesler ergänzte: „Wir setzen alles daran, die Einsatzkräfte bestmöglich auszustatten und zu unterstützen, damit sie im Ernstfall schnell und effektiv handeln können und selbst in ihren gefährlichen Einsätzen so sicher wie möglich sind.“

Das BBK liefert kontinuierlich Fahrzeuge der ergänzenden Ausstattung an die Länder. Bereits am 22. Mai wurden in Berlin zehn neue Löschgruppenfahrzeuge an das Land übergeben. Bundesweit sind derzeit circa 3.900 Fahrzeuge in der ergänzenden Ausstattung des Bundes eingesetzt.

Redaktion / gwh