Auf der Werft Tamsen Maritim Rostock ist am 16. März ein neu gebautes Arbeitsboot der Deutschen Marine auf den Namen „Schleswig“ getauft worden, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht. Es handelt sich um den ersten von zwei typgleichen Neubauten, die von der Wehrtechnischen Dienststelle 71 (WTD 71) in Eckernförde bei Tamsen Maritim in Auftrag gegeben wurden. Die vom Schiffbaubetrieb an der Warnow eigenentwickelten, jeweils 20 Meter langen STS‐Boote (Sicherung, Transport, Schleppen) der Klasse 744 werden künftig zum Schleppen von anderen Marineschiffen, zur Absicherung von Seegebieten, zum Personentransport und zur Unterstützung von Forschungsaufgaben eingesetzt. Zudem ermöglichen die Spezialboote den Einsatz von Unterwassergerät und Tauchern, wie es in der Mitteilung heißt.

Das zweite bereits in der Fertigung befindliche STS‐Boot soll ebenfalls noch in diesem Jahr abgeliefert werden. Beide Schiffe wurden aus Kapazitätsgründen in arbeitsteiliger Kooperation auf der Werft SET Tangermünde in Sachsen‐Anhalt gebaut. Im Frühjahr 2022 waren die Arbeitsboote dort auf Kiel gelegt worden.

Technische Daten:

Länge: 20,0 Meter
Breite: 5,5 Meter
Tiefgang: 1,5 Meter
Geschwindigkeit: ca. 10 Knoten

hum / ck / Redaktion