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Für eine Schießvorführung unter winterlichen Kampfbedingungen vor Vertretern der schwedischen Streitkräfte haben BAE Systems und MBDA einen Schützenpanzer CV90 mit dem Panzerabwehrlenkflugkörper Akeron MP und einem Mikro-UAV ausgestattet. Bei der Vorführung wurde der Akeron MP auch verschossen.

Nach Informationen von MBDA war das Ziel der Veranstaltung die Demonstration der besonderen Fähigkeiten, die durch die Kombination von CV90, einem Mikro-UAV zur Aufklärung und Akeron MP realisiert werden konnten.

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Der AKERON MP auf einem CV90, Foto: BAE Systems

MBDA beschreibt Akeron MP, die Weiterentwicklung der MMP (Missile Moyenne Portée), als eine Familie von taktischen Lenkflugkörpern der fünften Generation. Sie umfasse neueste Technologien wie hochauflösende Multiband-Suchköpfe, Multi-Effekt-Gefechtsköpfe (gegen Panzer, Infrastruktur und Personen), Datenlinks und KI-Techniken basierend auf Multimodus-Lenkalgorithmen.

Der CV90 gilt als leistungsfähiger moderner Schützenpanzer mit einem fortschrittlichen integrierten Kampfsystem, das mit umfassenderen Gefechtsfeldmanagementsystemen verbunden ist.

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In dem EDIDP-Projekt LYNKEUS, das MBDA als Konsortiumsführer im Auftrag der Europäischen Union durchgeführt hat, sei die Fähigkeit zum Kampf jenseits der Sichtlinie (BLOS) auf eine neue Grundlage gestellt worden, so MBDA.

Die Kombination von Akeron MP/dem UAV aus LYNKEUS und dem CV90-Waffensystem bietet laut MBDA eine einzigartige Fähigkeit zur Zielbekämpfung in komplexen Umgebungen (bewaldet, städtisch usw.) und könne Panzer in vier Kilometern bekämpfen. Ermöglicht werde dies durch die Kombination von sofortiger Zielerfassung von Akeron im Lock-on before launch (LOBL)-Modus oder Zielerfassung während Flugs im Lock-on after launch (LOAL)-Modus. Die Informationen hierfür werden von der CV90-Besatzung bereitgestellt.

Redaktion / gwh