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Bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik „Nachhaltige Energieträger für militärische Mobilität und Infrastruktur“ hat die ESG drehzahlvariable Generatoren als unterbrechungsfreie Stromversorgung vorgestellt.

Die ESG hat zusammen mit 2H Energy einen drehzahlvariablen Generator als Hybridsystem entwickelt. Das System sei die erste bewährte Stromversorgungslösung zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, schreibt die ESG. Diese Brückentechnologie zur Erreichung der Ziele für zukünftige Energieversorgungssysteme zeige bereits heute zahlreiche Vorteile im militärischen Einsatz.

Nach Beschreibung der ESG arbeitet der Dieselmotor durch eine leistungsabhängige Regelung immer im optimalen Drehzahl-/Drehmomentverhältnis. Das führe zu einer Reduzierung von Kraftstoff sowie CO2- und NOX-Emissionen um jeweils 30 Prozent und zu einer Absenkung des Lärmniveaus. Die stabile und unterbrechungsfreie Stromversorgung sei skalierbar von zwei kVA bis 300 kVA und könne dank des geringen Bauraums in viele Geräteanwendungen und Fahrzeuge integriert werden. Die Leistungsfähigkeit werde auch bei Fahrten im schwierigen Gelände nicht beeinträchtigt. Integrierte Software ermögliche automatisch die beste Stromversorgung in jeder Situation. Variable Ausgangsfrequenzen und -spannungen seien durch die fortschrittliche Invertertechnologie möglich.

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Der von der ESG und 2H Energy entwickelte drehzahlvariable Generator als Hybridsystem wird zukünftig als neue Prime Power Unit für das Artillerieortungsradar COBRA (Counter Battery Radar) eingesetzt.

Das ist eine Maßnahme im Rahmen des bis 2025 laufenden COBRA-Mid-Life Update, bei dem die ESG Hauptauftragnehmer fungiert (ESuT berichtete).

Redaktion / gwh