Print Friendly, PDF & Email

Das U.S. Marine Corps hat für den schweren Transporthubschrauber CH-53K das Erreichen der Initial Operation Capability (IOC) festgestellt. Damit erfüllt das Flugzeug die Mindestanforderungen für den Einsatz mit taktischen Aufgaben. Die Erklärung der IOC steht am Ende einer betrieblichen Test- und Evaluierungsphase, in der der Hubschrauber mehr als 3.000 Flugstunden unfallfrei in verschiedenen anspruchsvollen Umgebungen absolviert hat.

Die CH-53K sei eine optimierte vertikale, seegestützte Schwerlastlösung mit großer Reichweite für die Marinestreitkräfte und werde sofort eine fast dreifach höhere Transportkapazität als die CH-53E bieten, mit der hundert Prozent der vertikalen Marine Air-Ground Task Force (MAGTF) transportiert werden können, schreibt das U.S. Marine Corps (USMC) auf der Informationsplattform Defense Visual Information Distribution Service (DVIDS).

Die CH-53K King Stallion verfügt über ein Triebwerk, das im Vergleich zu seinem Vorgängermodell 57 Prozent mehr Leistung bei 63 Prozent weniger Teilen bietet, was sich laut Angaben des USMC in einer erweiterten Fähigkeit zur Beförderung interner und externer Ladung niederschlägt und dem Kommandeur eine noch nie dagewesene Mobilitäts- und Unterstützungsfähigkeit der MAGTF biete.

Das bemerkenswerteste Merkmal des King Stallion sei seine Fähigkeit, eine größere Leistungsspanne in einem verschlechterten aeronautischen Umfeld aufrechtzuerhalten, z. B. in größeren Höhen, bei heißerem Klima und bei der Beförderung von bis zu 12 Tonnen auf einer Entfernung von rund 200 km, während die CH-53E in demselben Umfeld auf eine Außenlast von 4,2 Tonnen beschränkt wäre.

blank
blank

Das Marine Corps plant den Einsatz der ersten CH-53K Marine Expeditionary Unit (MEU) im Finanzjahr 2024, womit die ersten Voraussetzungen für dauerhafte CH-53K-Einsätze zur Unterstützung von MEUs geschaffen werden.

Die CH-53K steht im Wettbewerb um den Schweren Transporthubschrauber der Bundeswehr, bei dem eine Zuschlagsentscheidung in den nächsten Tagen erwartet wird.

Redaktion / gwh