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Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat die steep GmbH mit der Systempflege für HaFIS-Sicherheitsdomänen beauftragt. Dies geht aus einer Bekanntmachung des BAAINBw auf der Plattform Ausschreibungen Deutschland hervor

Die deutschen Streitkräfte übertragen mit Führungsinformationssystemen Meldungen, Befehle und Lagen in Einsätzen. Mit dem Projekt „Harmonisiertes Führungsinformationssystem Streitkräfte“ (HaFIS) hat die Bundeswehr die unterschiedlichen Systeme der Teilstreitkräfte harmonisiert und serviceorientiert ausgerichtet, zu einer einheitlichen, gemeinsamen Plattform für nationale und multinationale Einsätze.

Mit verlegbaren HaFIS-Sicherheitsdomänen wird die Hard- und Software für die benötigten Services bereitgestellt, auf die die Teilnehmer mit ihren Endgeräten zugreifen.

steep wurde jetzt beauftragt, für drei HaFIS-Sicherheitsdomänen, die beim Joint Support and Enabling Command (JSEC) genutzt werden, die Systempflege durchzuführen. Nach Angaben des BAAINBw umfassen die Tätigkeiten die Änderung und Erweiterung der Hardware- und Software-Komponenten und Strukturdaten, Erhalt des Betriebs unter Einhaltung der wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen, Sicherstellung der Einsatzreife und der Versorgbarkeit, Dokumentation aller Tätigkeiten und ein kontinuierliches Qualitätsmanagement.

Das System ist für Übungen mit einer spezifischen Konfiguration vorzubereiten. Nach Abschluss der Übung findet ein Rückbau bzw. die Herstellung der Ausgangskonfiguration (ggf. inklusive Optimierungen) statt.

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Der Systempflegevertrag bezieht sich auf Hard- und Software-Komponenten von drei verlegefähigen HaFIS-Sicherheitsdomänen (wobei eine Sicherheitsdomäne mit der Hardware einer weiteren Sicherheitsdomäne erweitert wird) mit bis zu 500 Arbeitsplätzen je Domäne.

Nach einer Aufzählung des BAAINBw ist folgende IT-Ausstattung zu betreuen:

  • Transport- und Betriebsbehälter und die darin enthaltenen Komponenten,
  • Funktionscontainer und darin eingerüstete Komponenten,
  • Arbeitsplatzcomputer,
  • SINA-Geräte und -Komponenten (z. B. SINA-BOX),
  • Videokonferenzanlagen, Hochauflösende Lagedarstellungsgeräte und Smartboards,
  • Ersatzteilpakete,
  • Software und Services (inkl. NATO-Software).

Der Laufzeit des Rahmenvertrags für die Systempflege beträgt drei Jahre.

Redaktion /gwh