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Für die Integration und Interoperabilität von zeitkritischen Komponenten in einem System hat Hartmann Electronic jetzt eine neue Hochleistungs-Busplatine (Backplane) vorgestellt, die dem militärischen Standard Sensor Open Systems Architecture  (SOSA) entspricht.

Die Hochgeschwindigkeits-Backplane bietet nach Angabe des Unternehmens Schnittstellen (Slots) für Einsteckkarten von Anwendungen wie Radar, Kommunikation und andere Verteidigungsanwendungen. Während die Profile der Slots über den SOSA-Standard festgelegt sind, bleiben die Zusammenstellung und die Verbindungen zwischen den Slots dem Entwickler überlassen. „Wir haben eine spezielle Kombination festgelegt, die unserer Ansicht nach absolut sinnvoll ist“, erklärt Frank Godulla, Geschäftsführer von Hartmann Electronic.

Nach der Beschreibung von Hartmann Electronic ist in der Backplane der Data Switch des zentralen Slots (VPX 4) als Sternpunkt konzipiert, der Highspeed-Verbindungen zu allen Systemkomponenten ermöglicht. Ein Computing Slot (VPX 1) bietet die Möglichkeit, einen Single Board Computer zu integrieren. Über einen Timing Slot (VPX 5) werden hochpräzise Takte an die anderen Slots ausgegeben. Die restlichen vier Slots sind mit I/O-intensiven Profilen für die Ein- und Ausgabe von Signalen an externe Schnittstellen belegt. Für hohe Datenraten werden hier auch verschiedene Optionen mit Coaxial- oder Lichtwellenleiter angeboten.

Als zentrales Verbindungselement ist die Backplane entscheidend für die Performance des Gesamtsystems verantwortlich. Deshalb hat Hartmann Electronic seine SOSA-Backplane mit reichlich Power ausgestattet. Sie ist als Hochgeschwindigkeits-Backplane mit 100-Gigabit-Ethernet ausgelegt.

Hochgeschwindigkeits-Busplatine für modularen Geräteaufbau

Redaktion / gwh