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In einer gemeinsamen Aktion haben die spanischen Ministerien für Verteidigung und für Innere Angelegenheiten je 18 leichte Hubschrauber H135 bestellt. Die spanische Regierung will mit der Anschaffung unter anderem die Industrie unterstützen. Die ersten Hubschrauber sollen bereits 2022 zulaufen.

Mit dieser Bestellung aus Spanien werde das Land einer der größten H135-Betreiber weltweit, erklärte Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters.

Das Verteidigungsministerium weitet damit seine H135-Flotte aus. Bisher werden vom Heer 16 H135 für die Pilotenausbildung verwendet.  Die jetzt georderten 18 H135 gehen an die Luftwaffe und an die Marine, wo die Maschinen ebenfalls für die Pilotenausbildung eingesetzt werden sollen und die bisher verwendeten Modelle ersetzen. Von der Standardisierung der Ausbildungs-Hubschrauber-Flotte erwarten sich die Streitkräfte Synergien und eine Steigerung der Effizient von Ausbildung und Unterstützung.

„Zusammen mit dem Transporthubschrauber NH90 werden die H135 in allen Waffengattungen der spanischen Streitkräfte vertreten sein. Dies ist ein Beispiel für die Harmonisierung und die Suche nach Synergien bei Ausbildung und Instandhaltung, wie sie in unserem Hubschrauber-Masterplan vorgesehen sind”, sagte Admiral Santiago González von der spanischen Beschaffungsbehörde Dirección General de Armamento y Material (DGAM).

Das Innenministerium will die 18 neuen Hubschrauber bei der Polizei und der Guardia Civil einsetzen und die veralteten BO105 ersetzen. Die H135-Flotte des Innenministeriums wächst damit auf 49 Maschinen an. Zu den Hauptaufgaben gehören Strafverfolgung, Überwachung und Rettungsaktionen.

H135 für Verteidigung und innere Sicherheit in Spanien

Der leichte, zweimotorige H135 von Airbus ist mit den modernsten verfügbaren Technologien ausgestattet, darunter die Helionix-Avioniksuite von Airbus Helicopters. Es gibt etwa 1.350 H135-Hubschrauber, die von 300 Betreibern in 64 Ländern betrieben werden. Die Flotte hat insgesamt 6 Millionen Flugstunden absolviert.

Redaktion / gwh