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Das bundeseigene IT-Dienstleistungsunternehmen BWI GmbH will in den kommenden Jahren die Digitalisierung der Bundeswehr vorantreiben. Um sich dabei gleichzeitig auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren, werde man verstärkt auf die Expertise von anderen Unternehmen setzen, kündigte BWI-CEO Martin Kaloudis im August auf den erstmals veranstalteten Industry Days seines Unternehmens an.

BWI setzt stärker auf Zusammenarbeit mit Partnern
Die BWI ist als IT-Dienstleister der Bundeswehr in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Foto: BWI GmbH)

Laut Kaloudis plant die BWI den Aufbau eines Partner-Ökosystems mit anderen Branchenfirmen, während sich das Bundesunternehmen selbst auf die Themen Steuerung, Planung, Entwicklung und Betrieb der IT-Systeme der Bundeswehr fokussieren wird. Den Angaben des BWI-Chefs zufolge stehen im Rahmen des Ansatzes in den kommenden Jahren Ausschreibungen im Volumen von knapp zwei Milliarden Euro bevor.

Hintergrund der Ankündigung ist die Einschätzung des Unternehmens, dass es für die Digitalisierungsaufgaben für die Bundeswehr zusätzliche Unterstützung benötigt. Das Partner-Ökosystem zielt darauf ab, die eigene Leistungsfähigkeit auch bei zukünftig steigendem Auftragsvolumen durch die zielgerichtete Einbeziehung externer Ressourcen zu sichern. Dienstleister sollen ergänzend eingesetzt werden, um Lastspitzen abzufangen oder neue Technologiefelder abzudecken. Darüber hinaus strebt die BWI an, auch tiefergehende Kooperationen mit IT-Dienstleistern und Wirtschaftspartnern zu etablieren, um unter anderem Innovationen in das eigene Leistungsportfolio zu integrieren.

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