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Der Einsatz von Minen und anderen Kampfmitteln ist in Operationen organisierter Streitkräfte ein Mittel, um den Gegner aufzuhalten, zu kanalisieren, Verluste zuzufügen sowie eigene Kräfte zu sparen. In den zuletzt im Vordergrund stehenden Kriseneinsätzen kamen Bomben- und Sprengstoffanschläge durch Terroristen und irreguläre Kräfte hinzu.

Letzte Beispiele aus dem Einsatz der Bundeswehr in Mali, wo bei einem Selbstmordanschlag im Juni 2021 mehrere deutsche Soldaten verletzt wurden, aber auch die Anschläge Ende August durch den IS am Flughafen von Kabul sprechen Bände.

Kampfmittelabwehr des Heeres
Minenräumpanzer Keiler (Fotos/Grafik: Bundeswehr)

Im Rahmen dieser asymmetrischen Kriegführung werden vor allem behelfsmäßige Sprengvorrichtungen (Impovised Explosive Devices, IED) genutzt, um reguläre Streitkräfte insbesondere in Bewegungen zu treffen. Die Kampfmittelbedrohung in Einsätzen ist vielfältiger geworden, hat daher also eine besondere Qualität und auch Quantität angenommen. Die Abwehr solch klassischer oder auch neuer Bedrohungen ist eine wichtige Aufgabe vor allem der Pioniertruppe des Heeres. Sie nimmt im Pilotdienst für die Streitkräfte auch die Kampfmittelabwehr von Sprengfallen und IED wahr.

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