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Die luxemburgische Armee richtet ihre Ausstattung an den eingegangenen Verpflichtungen gegenüber der NATO (NATO Defence Planning Process, NDPP) und der Europäischen Union aus.

Mit einer Personalstärke von rund 1.000 militärischen und zivilen Angehörigen und einem Jahresbudget von 426 Millionen Euro (2021) ist die luxemburgische Armee die kleinste in der NATO und der EU. In beiden Organisationen ist Luxemburg Gründungsmitglied und in die gemeinsame Verteidigung integriert. Die Streitkräfte in der Größenordnung eines Regiments werden von einem General geführt. Die Soldaten dienen ausschließlich freiwillig.

Auftrag

Hauptaufträge im nationalen Bereich sind Beiträge zur territorialen Verteidigung und der Schutz Kritischer Infrastrukturen. Hinzu kommt die Amtshilfe u. a. bei Katastrophen. Im internationalen Rahmen beteiligen sich die luxemburgischen Streitkräfte mit Kontingenten an der kollektiven Verteidigung im Verbund mit den internationalen Organisationen, in denen Luxemburg Mitglied ist. Darüber hinaus gehört die Beteiligung an humanitären und Evakuierungsmissionen, friedenserhaltenden Missionen und Kampftruppenmissionen zur Krisenbewältigung einschließlich friedensschaffender Maßnahmen sowie an der Überprüfung und Überwachung der Umsetzung internationaler Verträge, denen Luxemburg beigetreten ist, zu den Aufgaben der Armee.

Fahrzeugausstattung der luxemburgischen Armee
Leichtes Mehrzweckfahrzeug Amarok 4×4 mit vier Sitzplätzen und großem Cargoabteil (Foto: Kevin Dauphin)

Zur Vorbereitung werden Armeeangehörige auf freiwilliger Basis sogenannten Einheiten der Einsatzbereitschaft (unités de disponibilité opérationnelle, UDO) zugeordnet, die kurzfristig für internationale Aufgaben eingesetzt werden können.

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