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Train as you fight in einer digitalisierten Welt: Robuste, eingespielte und kampfkräftige Einsatzverbände sind die zentrale Forderung des Eckpunktepapiers für die Zukunft der Bundeswehr vom Mai 2021, aus der sich strukturelle und organisatorische Überlegungen zur Neuordnung der Bundeswehr ableiten.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird es wesentlich darauf ankommen, den Streitkräften eine moderne, digitalisierte und zweckmäßig miteinander vernetzte Ausbildungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, denn dies ist eine der wichtigsten Voraussetzung für zukunftsfähige einsatzbereite Kräfte.

Digitalisierung der Truppenübungsplätze schreitet voran
Smart Targets beim Erprobungsschießen in Wildflecken (Foto: Bundeswehr)

Für alle Aspekte des komplexen Anforderungsprofils der Bundeswehr von der Landes- und Bündnisverteidigung, der nationalen territorialen Verteidigung bis zum internationalen Krisenmanagement sind zeitgemäße, digitalisierte Übungsplätze und Schießanlagen eine Conditio sine qua non. Mit Blick auf die Anforderungen als Anlehnungs-, Transitnation oder als rückwärtiges Operationsgebiet und starker Bündnispartner muss Deutschland aufgrund seiner besonderen Verantwortung in NATO und EU technologisch zukunftsweisende und attraktive Ausbildungsbedingungen für multinationale Einsatzverbände zur Verfügung stellen können. Eine multinational anschlussfähige Ausbildungsinfrastruktur auf der Höhe der Zeit leistet einen Beitrag zu einer multifunktionalen Drehscheibe Deutschland und damit zum Military Enablement.

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