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Die Verteidigungsministerinnen von Deutschland und Frankreich, Annegret Kramp-Karrenbauer und Florence Parly und die spanische Staatssekretärin Esperanza Casteleiro Llamazares haben am 30. August  in Paris die dritte Durchführungsvereinbarung (Implementing Agreement 3) für das Programm NGWS/FCAS (Next Generation Weapon System within a Future Combat Air System) unterschrieben. Damit wurde der Rahmen für die Aktivitäten im Zeitraum 2021 bis 2027 gesetzt.

„Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung bekräftigt das Engagement Deutschlands, Spaniens und Frankreichs für die Entwicklung einer neuen Generation von Kampfflugzeugen, die den künftigen Bedrohungen und Herausforderungen gewachsen sein sollen“, schreibt das BMVg in einer Presseerklärung.

Das NGWS/FCAS-Programm trage zur Aufrechterhaltung einer industriellen und technologischen Basis in Europa bei und helfe so, die europäische Souveränität zu stärken.

Mit dem Programm sollen alte Fähigkeiten abgelöst, aber auch ein breites Spektrum neuer Fähigkeiten bereitstellt werden. Damit werde die Absicht verfolgt, die operative Überlegenheit in stark umkämpften Umgebungen sicherstellen zu können, so das BMVg weiter. Diese Arbeiten werden nach Einschätzung des Ministeriums die industriellen Akteure der drei Nationen an die technologische Spitze des Verteidigungssektors bringen.

Dritte Durchführungsvereinbarung für NGWS/FCAS unterschrieben

Das nächste Zwischenziel im Programm ist nach der Mitteilung des BMVg die Vorführung erster Flugdemonstrationen im Jahr 2027.

Redaktion/gwh