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Die ADAC Luftrettung hat ihre ersten beiden H145 mit fünfblättrigen Rotoren übernommen. Die beiden Hubschrauber ergänzen die ADAC-Flotte von über 50 Rettungshubschraubern, die unter dem Rufnamen Christoph in 37 Station in ganz Deutschland für Rettungseinsätze zur Verfügung stehen, wie das Unternehmen mitteilte. In der Luftrettung sind auch die Deutsche Rettungsflugwacht und die Bundeswehr aktiv.

Neben den schon lange genutzten EC135/H135 ist der Leichthubschrauber H145 das modernste Kraftpaket der ADAC Luftrettung. Die 14 vorhandenen H145 werden ebenfalls auf Fünfblattrotoren umgerüstet.

Airbus hatte den Fünfblattrotor an der H145 erstmals 2019 vorgestellt. Durch Hinzufügen eines fünften Blatts in den Hauptrotor konnte die Laufruhe des Antriebssystems erheblich verbessert werden. Damit konnte die Geräusch- und Schwingungsbelastung von Personal und Geräte reduziert werden zum Vorteil der Durchhaltefähigkeit. Die neue lagerlose Hauptrotorkonstruktion vereinfacht die Wartungsarbeiten und steigert die Zuverlässigkeit. Außerdem wird die verfügbare Nutzlast um 150 kg erhöht, was die Mitnahme einer weiteren Person oder weiteren Geräts ermöglicht.

Fünfblättrige H145 für ADAC Luftrettung

Von den mehr als 1.470 Hubschraubern der H145-Familie werden weltweit rund ein Drittel in der Luftrettung eingesetzt.

Gerhard Heiming