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Die Bundeswehr ergänzt ihre Ausstattung zur Genomsequenzierung, wie sie zur Identifizierung und Überwachung neuer Virusstämme benötigt wird. Wie das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mitteilt, erhält das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (InstMikroBioBw) in München voraussichtlich bis Ende September 2021 einen Vollgenomsequenzierer, einen Pipettierroboter und eine neue technologische Analyseplattform, mit dem Fähigkeiten im Bereich Genomsequenzierung ausgebaut werden.

Seit Ende Januar 2021 unterstütze das InstMikroBioBw die Diagnose der neuen Coronavirus-Varianten mithilfe des so genannten Next Generation Sequencing (NGS), so das BAAINB weiter. Um die NGS-Kapazitäten in der Bundeswehr weiter auszubauen und den Prozess zu optimieren, sei die Beschaffung aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage seitens des InstMikroBioBw angestoßen worden.

Die neue Ausstattung beschleunigt den Analyseprozess durch rechner- und datenbankgestützte Vollautomatisierung und unterstützt die Gewinnung zuverlässiger Ergebnisse.

Bundeswehr: Ausbau der Fähigkeiten im Bereich Genomsequenzierung

Die NGS-Methode kommt auch in vielen anderen Bereichen der Medizin zum Einsatz, wie das BAAINBw weiter schreibt. Hierzu gehören pathologische und forensische Untersuchungen, z.B. zur Spurensicherung oder Opferidentifizierung. Daher sind die nun beschafften Produkte auch nach Pandemieende in diesem erweiterten Einsatzbereich einsetzbar und tragen zu einer verbesserten Ausstattung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr bei.

Redaktion / gwh