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Nach dem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 19. Mai grünes Licht für die Investitionen gegeben hat, wurde nunmehr die BWI GmbH durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit der Leistungserweiterung der IT-Services beauftragt. Der Vertrag mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro und einer Laufzeit bis Ende 2027 stellt die kontinuierliche Weiterentwicklung der nicht-militärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr sicher, steigert dessen Resilienz und erhöht ihr Sicherheitsniveau.

Zu den Leistungen der IT-Inhousegesellschaft gehören die unterbrechungsfreie Betriebsunterstützung einschließlich eines 24/7-IT-Supports für die insgesamt mehr als 192.000 Arbeitsplatzcomputer. Weiterhin umfasst sie das Softwaremanagement, den Telekommunikationsbetrieb und den Betrieb der Rechenzentren einschließlich der Netze incl. Intranet und der zentralen Dienste wie E-Mail.

Die beauftragten Leistungserweiterungen betreffen auch den Ausbau der Kapazitäten für das ortsunabhängige Arbeiten um 65.000 weitere Zugänge, Erweiterung der Bandbreiten sowie die erforderlichen zusätzlichen Hardwareausstattungen. Die Regeneration bestehender mobiler IT-Endgeräte wie mobiler IT-Ausstattungen, Tablets und Smartphones ist ebenfalls enthalten.

Leistungserweiterung für BWI-IT Services

Zusätzlich wurde die BWI auch beauftragt, die Private Cloud für die deutschen Streitkräfte (pCloudBw) auszubauen sowie weitere Leistungen zur Harmonisierung von Ausbildungsplattformen und Schulungssystemen, IT-Services in der Gesundheitsversorgung der Bundeswehr im Inland und die Übernahme und betriebliche Optimierung der IT-Umgebung des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr (GeoInfoDBw) sicherzustellen.

Wolfgang Gelpke