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Die Tornados der Bundeswehr erhalten bis 2025 modernisierte Radarwarngeräte. Im April 2021 hatte das Parlament den Weg für eine umfangreiche Obsoleszenz- und Schwachstellenbeseitigung bei der Selbstschutzausrüstung des Kampfflugzeugs freigemacht. Die NATO Eurofighter and Tornado Management Agency (NETMA) hat nun mit dem Generalunternehmer Panavia Aircraft einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen, der ein Volumen von 102,3 Millionen Euro hat. Damit wird die Anpassung von Komponenten entwickelt und diese integriert. Das Projekt soll zwischen 2021 und 2025 realisiert werden.

Saab liefert als Unterauftragsnehmer für rund 40 Millionen Euro modernisierte Radarwarngeräte, die eine zukunftssichere Prozessorleistung bieten und die Lebensdauer der Radarwarnanlage des Tornados verlängern. Die modernen Radarwarngeräte bieten den Luftfahrzeugbesatzungen auch in fordernden Szenarien ein überlegenes Situationsbewusstsein im elektromagnetischen Spektrum, so der Hersteller. 1999 hatte Saab erstmals einen Auftrag zur Erneuerung von Radarwarngeräte für deutsche Tornados erhalten.

„Wir freuen uns darauf, die Luftwaffe mit den neuesten Technologien zu unterstützen, die zur Überlebensfähigkeit und zum Einsatzerfolg der Plattform beitragen. Wesentliche Arbeiten werden in Deutschland durchgeführt, was im Einklang mit der Strategie von Saab steht, unsere Präsenz auf dem deutschen Verteidigungsmarkt auszubauen”, sagt Anders Sjöberg, Geschäftsführer von Saab Deutschland.

Das Selbstschutzsystem des Waffensystems Tornado wird modernisiert
Das Selbstschutzsystem des Waffensystems Tornado wird modernisiert

Gerhard Heiming