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Die Bundeswehr erhält weitere 1.041 ungeschützte Transportfahrzeuge (UTF) der Zuladungsklassen 5 und 15 Tonnen. Der 2017 zwischen der Bundeswehr und der Herstellerfirma abgeschlossene Rahmenvertrag über die Lieferung der Fahrzeuge ist jetzt um 1.000 auf 3.271 Fahrzeuge erweitert worden. Somit sind jetzt 1.401 Lkw abgerufen worden, nachdem zum Ende vergangenen Jahres je eine 25-Mio-Euro- und eine 100-Mio-Euro-Vorlage die Parlamentsausschüsse m Bundestag passiert hatten. Die ungewöhnliche 100-Mio-Euro-Vorlage bezog sich auf Beschaffungen, für die Zusatzmitteln aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung eingesetzt werden.

Aus dem ursprünglichen Rahmenvertrag mit Rheinmetall hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr die restlichen 292 Lkw der Zuladungsklasse 5 Tonnen und 109 Lkw der Zuladungsklasse 15 Tonnen abgerufen. Diese insgesamt 401 Fahrzeuge und weitere Serviceleistungen haben einen Wert von 154 Millionen Euro. Die Fahrzeuge sollen bis Ende 2021 ausgeliefert werden.

Aus der Vertragserweiterung wurden alle 1.000 Lkw – 150 Fünf-Tonner und 850 Fünfzehn-Tonner – im Wert von rund 389 Millionen Euro abgerufen. Diese aus dem Konjunkturpaket finanzierten Lkw werden im Zeitraum 2021 bis Ende 2022 ausgeliefert.

Rahmenvertrag UTF-Logistikfahrzeuge stark erweitert

Die Lkw aus der Baureihe HX 2 werden im Wiener Werk der Rheinmetall MAN Military Vehicles produziert. Der überwiegende Teil der wesentlichen Komponenten – Motoren, Achsen, Getriebe und Aufbauten – entstammt deutscher Fertigung.

Gerhard Heiming