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Das synthetische Trainingssystem für Eurofighter/Typhoon-Piloten (Pilot Synthetic Training System, PSTS) wird modernisiert und erweitert (ESut.de berichtete). Dazu werden die zwei Full Mission Simulatoren und Cockpit-Trainer in Laage entsprechend den neuesten technischen und taktischen Anforderungen nachgerüstet sowie zwei zusätzliche Full Mission Simulatoren des neuen Standards bereitgestellt. Zudem werden zehn Cockpits in den Full Mission Simulatoren und Cockpit-Trainern an allen deutschen Eurofighter-Stützpunkten (Main Operating Base, MOB) ausgetauscht.

Jetzt hat der Hauptauftragnehmer Airbus Defence and Space den Simulationsspezialisten Reiser Simulation and Training (RST) beauftragt, die hochmodernen Cockpits zu liefern. Der Vertrag umfasst die Bereitstellung der beiden Cockpits zur Erweiterung der Ausbildungskapazitäten von zwei auf vier Simulatoren in Laage und der zehn Cockpits für den Austausch an den deutschen Eurofighter-Stützpunkten und in der Zentralen Integrationseinrichtung bei Airbus in Manching.

Alle Cockpit-Nachbauten werden mit einer vollständigen Reihe von Cockpit-Displays und Bedienfeldern einschließlich eines neu entwickelten voll funktionsfähigen Head-up-Displays (HUD) ausgestattet. Sie werden auch das g-Seat-Bewegungssteuerungssystem von RST, ein simuliertes Anti-G-Inflation System sowie ein Breathing Air System umfassen.

RST setzt mit der jetzt in Auftrag gegebenen Lieferung von High-Fidelity-Trainingssystemen die langjährige Zusammenarbeit im Rahmen des Eurofighter/Typhoon-Programms fort. In den letzten 15 Jahren hat das Unternehmen mehr als 30 Cockpits entwickelt und an alle Eurofighter-Nutzernationen ausgeliefert.

Gerhard Heiming