Print Friendly, PDF & Email

Das Gefechtsübungszentrum des Heeres unterliegt einer ständigen Fortentwicklung. Das Zentrum auf dem Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide ist die zentrale Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr, in der Soldaten auf die Einsatzwirklichkeit hin ausgebildet werden.

Dem dort verfügbaren Fähigkeitspotenzial zur realistischen Abbildung der Bedingungen heutiger Einsätze kommt für das Herstellen der vollen Einsatzbereitschaft der Verbände bis hin zu deren Einsatzzertifizierung eine herausragende Bedeutung zu. Daher ist es wichtig, die Live-Simulationstechnik im GÜZ auf Stand zu halten und somit ununterbrochen über das ganze Jahr hinweg Übungsbetrieb zu gewährleisten. Die Systemtechnik des GÜZ unterliegt also ständigen Prozessen der Erneuerung und Optimierung vorhandener Systemkomponenten (Regeneration) sowie einem Fähigkeitsaufwuchs mittels neuer Systemkomponenten (Produktverbesserung). Dies orientiert sich an der Bedarfs-
entwicklung der Streitkräfte. Die Prozesse der Regeneration und Produktverbesserung erstrecken sich oft über mehrere Jahre, greifen fließend ineinander und werden im Bundesamt für Ausrüstung, Information und Nutzung der Bundeswehr in der Abteilung Land-Unterstützung sichergestellt.

Gefechtsübungszentrum Heer – Sachstand Systemtechnik und neues Leistungsspektrum
AGDUS Leopard (Fotos: Bundeswehr)

Eine der größten Herausforderungen für alle im GÜZ beteiligten Akteure stellt dabei die ganzjährige Aufrechterhaltung des Übungsbetriebs parallel zu allen Rüstungsmaßnahmen dar. Dies gilt insbesondere für die Hard- und Software der Zentrale.

Sachstand Systemtechnik

Das Üben der Soldaten steht im GÜZ im Mittelpunkt. Dafür werden alle Übungsteilnehmer mit einem Ausbildungsgerät Duellsimulator (AGDUS) ausgerüstet. Dieser besteht im Wesentlichen aus einer Teilnehmereinheit, welche als zentrales Steuerungs- und Datenübertragungsgerät für das Gesamtsystem fungiert, Sensoren an Helm und Körpergurt, welche die Laserstrahlen aufnehmen und als Quelle der Wirkdatenverarbeitung dienen, sowie die Lasersendeeinheiten an den einzelnen Hand- und Faustfeuerwaffen, die den scharfen Schuss mittels augensicheren Laserimpulsen simulieren.

Print Friendly, PDF & Email