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Mit dem Ranger HDC MR hat FLIR Systems ein hochauflösendes Überwachungssystem für den mittleren Entfernungsbereich (bis 10 km) eingeführt. Das System erkennt unerlaubte Aktivitäten auch bei schlechten Wetterbedingungen. Mit eingebetteter Analyse und Bildverarbeitung entlastet der Ranger HDC die kognitive Arbeitsbelastung und ermöglicht die sichere Unterscheidung von echten Bedrohungen und Fehlalarmen.

Der Ranger HDC MR ist ein elektro-optischer Sensor für die Perimeter-Überwachung im mittleren Entfernungsbereich (Foto: FLIR)

Die Leistungsfähigkeit des Wärmebildgeräts wird mit einem eingebauten Nebelfilter zum Durchschauen von Nebel und Dunst sowie durch einen optionalen Merlin ASX-Turbulenzfilter zum Durchschauen von Wärme-/Luftturbulenzen für eine genauere Zielklassifizierung erweitert. Ein optionaler Laser-Entfernungsmesser unterstützt die Geo-Lokalisierung von Zielen und ein schneller und präziser Schwenk-/Neigekopf ermöglicht raschen Szenenwechsel.

Mit der Kombination des hochaufgelösten (1.280×720) Wärmebildgeräts mit einer 1920 x 1080 HD-Farbfernsehkamera ist der Ranger HDC MR für die Integration mit anderen Sensoren ausgelegt, wodurch er sich ideal für den Einsatz gegen unbemannte Luftsysteme (C-UAS) eignet.

Als Einsatzszenarien nennt FLIR Grenzsicherung, Küstenüberwachung, Schutz eigener Truppe, Sicherung kritischer Infrastrukturen und Luft- und Seehäfen sowie Abwehr von UAS.

Gerhard Heiming