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Antriebstechnologien aus Bayern unterstützen künftig die Höhenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ein entsprechender Vertrag zur Entwicklung und Herstellung von Feststoffraketenmotoren wurde jüngst durch die BAYERN-CHEMIE, einem Tochterunternehmen der MBDA, und der Abteilung Mobile Raketenbasis (MORABA) der Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining des DLR unterzeichnet.

Die Forschungsraketen können über eine von der MORABA entwickelte, einzigartige mobile Infrastruktur und Hardware jederzeit und an beliebigen Orten der Erde gestartet werden. Die neuen Feststoffraketenmotoren werden vornehmlich als Unterstufe in mehrstufigen Konfigurationen eingesetzt und stellen durch ihre spezifische Leistungsfähigkeit eine Erweiterung der Fähigkeits- und Leistungspalette der Mobilen Raketenbasis dar.
Mit jeweils über 800 Kilogramm Treibstoff sind diese Neuentwicklungen die größten jemals von der BAYERN-CHEMIE entwickelten und gebauten Motoren. Die Forschungsraketen können mit den neuen Motoren als Unter- sowie Oberstufe Nutzlasten von 400 kg in Höhen von bis zu 260 km bringen.

Wilhelm Bocklet

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