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Die niederländische Diplomatin Jeannette Seppen wurde zur Hohen Vertreterin der europäischen Mission zur Überwachung des Seeverkehrs der Straße von Hormus (EMASOH) ausgewählt. Eine Festlegung,  die auf der ersten Sitzung der hochrangigen politisch-militärischen Kontaktgruppe von EMASOH am 17. Februar, die sich am Rande  des Rates für Auswärtige Angelegenheiten zusammen fand. Das Treffen sollte die Aufnahme des diplomatischen Kanals der Operation EMASOH ermöglichen. Denn die die teilnehmenden Länder verstehen den Einsatz als einen Beitrag zur Deeskalation regionaler Spannungen und der Freiheit des Schiffsverkehrs im Persischen Golf. Entsprechend die Ziele
  • Herstellen einer breiteren Unterstützung der Mission in der Region
  • Sammeln von Informationen in Bezug auf die Sicherheit des Seeverkehrs in der Region
  • Etablieren vertrauensbildender Maßnahmen zur Erleichterung des regionalen Dialogs.
Jeannette Steppen ist seit 1992 im diplomatischen Dienst. Sie war Botschafterin der Niederlande im Irak und in Pakistan. Sie begleitet zurzeit den niederländischen Aussenminister Stef Blok auf einer Reise in die Region (19. – 23. Februar. Riad, Abu Dhabi,  Teheran).
Die Niederlande unterstützen EMASOH durch die Entsendung einer Fregatte sowie Personalabstellung in das französische Hauptquartier bzw. Lagezentrum der Operation. Der Besuch von Minister Blok in den Golfstaaten unterstreicht das diplomatische Engagement. „Für die Niederlande ist es wichtig, dass die Straße von Hormuz sicher und frei für den freien Verkehr bleibt. Europa spielt dabei eine Rolle. Die Niederlande übernehmen sowohl militärisch als auch diplomatisch ihre Verantwortung“, so der Minister.

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