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Absehbar werden Soldatinnen und Soldaten des Deutschen Heeres auch in den kommenden Jahren regelmäßig ihren Dienst im erweiterten Aufgabenspektrum leisten und sich auf unterschiedlichen Kontinenten dieser Erde an multinationalen Operationen und Missionen zur Eindämmung von Krisen und Bewältigung von Konflikten beteiligen.

Zeitgleich sind Streitkräfteplanung und Rüstung ebenso wie Ausbildungs- und Übungstätigkeiten der Truppe und ihre Bindung in einsatzgleichen Verpflichtungen an den strategischen Vorgaben des Weißbuchs zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr aus dem Jahr 2016 ausgerichtet. Dabei muss berücksichtigt werden, dass alle diese Aufgaben gleichrangig sind und sich wieder wesentlich an den Anforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung orientieren.

Auch wenn einer groß angelegten militärischen Auseinandersetzung mit einem als nahezu gleichwertig einzuschätzenden Gegner in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage in Europa in absehbarer Zeit nicht die höchste Wahrscheinlichkeit zuzuordnen ist, muss das Heer sich dennoch auf die anzunehmenden Bedrohungen in einem derartigen Szenario einstellen und im Zuge der eigenen Fähigkeitsentwicklung angemessen und zeitgerecht darauf reagieren.

Wahrscheinliches Konfliktbild

Es ist davon auszugehen, dass in zukünftigen Konflikten die Grenzen zwischen Frieden und Kriegszustand weiter verschwimmen und sich die Truppe daher auf eine Vielzahl unterschiedlicher Bedrohungsformen einstellen muss. Sie können von konventioneller symmetrischer Gewaltanwendung über asymmetrische Strategien bis hin zur hybriden Kriegführung reichen, das heißt, der zeitgleichen Anwendung unterschiedlichster politischer, wirtschaftlicher, militärischer und informationeller Maßnahmen, auch unterhalb der Schwelle des Verteidigungsfalles. Einzelne Formen der Bedrohung werden dabei sowohl verteilt nach Raum und Zeit als auch zeitgleich in ein und demselben Operationsgebiet zur Wirkung gebracht, sehr dynamisch in ihrer Ausprägung sein und insbesondere die eigenen Landstreitkräfte in erhöhtem Maß fordern.

Absehbare Bedrohungsformen in den zu erwartenden Konfliktszenarien (Grafiken: Bundeswehr)

Die Truppe muss daher im gesamten Intensitätsspektrum auf den Kampf mit einem militärischen Gegner vorbereitet sein, der mindestens bei ausgewählten Truppenteilen moderne Waffentechnologie in schnellen und teilweise automatisierten Entscheidungszyklen einsetzt, über effektive Aufklärungs- und Wirkungsverbünde verfügt und das Gefecht auf Abstand durch Massierung weitreichender und zum Teil hochpräziser Waffenwirkung in allen Dimensionen zu entscheiden versucht. Das Heer muss vorrangig seine eigenen taktischen Fähigkeiten zur Lage-, Ziel- und Wirkungsaufklärung weiterentwickeln und in einen mit den Aufklärungsergebnissen anderer Streitkräftekomponenten und Ressorts vernetzten Systemverbund integrieren. Die eigenen Entscheidungszyklen müssen soweit beschleunigt werden, dass es gelingt, diejenigen des Gegners zu unterlaufen und ihm gegenüber Wirkungsüberlegenheit zu erzielen.

Insgesamt werden die im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung anzunehmenden Konfliktszenarien wahrscheinlich deutlich intensivierte Aufklärungsoperationen und Anstrengungen des Militärischen Nachrichtenwesens (MilNW) erfordern, die unter hohem Zeitdruck, streitkräftegemeinsam und multinational erbracht werden müssen. Dem MilNW im Heer kommt auf der taktischen Ebene dabei im Wesentlichen die Aufgabe zu, die den eigenen Kräften gegenüberstehenden Fähigkeiten und Bedrohungspotenziale frühzeitig zu erkennen, aus ihrer Präsenz und Dislozierung sowie ihrem Verhalten mögliche Absichten und wahrscheinliche Handlungsoptionen abzuleiten, deren tatsächliches Eintreten auf dem Gefechtsfeld räumlich präzise und mit möglichst großem zeitlichen Vorlauf zu bestimmen. Auch müssen die eigenen Truppenführer proaktiv unterstützt werden durch Bereitstellung zeit- und bedarfsgerechter Daten, Informationen und Erkenntnisse bei der Auswahl ihrer Handlungsalternativen und Ziele mit dem Ziel, Führungsüberlegenheit zu erzeugen.

Beschleunigung von Aufklärung und Auswertung

Um in nahezu Echtzeit einen Überblick und Verständnis über die Lage zu erhalten und Entscheidungsüberlegenheit auf allen Führungsebenen kontinuierlich zu gewährleisten, gilt es für das MilNW im Heer, die bisherigen Prozesse des Informationsmanagements und des Einsatzes der verfügbaren Aufklärungsmittel und -kräfte zu optimieren und zu beschleunigen.

Mit dem Ziel, den Informationsbedarf der Truppenführer auf den jeweiligen Ebenen der taktischen Führung zeitgerecht decken zu können, ist es entscheidend, Strukturen und Verfahren zu etablieren, mit denen die gewonnenen Daten und Informationen schnell und präzise ausgewertet werden können.

Diesem Ziel folgend, fordert das Konzept „Joint Intelligence, Surveillance & Reconnaissance“ (JISR) der NATO, dass Aufklärungsergebnisse der einzelnen Sensoren in einer dezentralisierten nationalen und auch multinationalen Systemarchitektur unverzüglich den vorhandenen Auswertekapazitäten zugeleitet werden und nach deren Aus- und Bewertung den Bedarfsträgern aller Führungsebenen zeitgerecht und gemäß ihrer Zweckbestimmung zur Verfügung stehen.

Das Kommando Heer hat aus diesem Grund das Amt für Heeresentwicklung im Jahr 2018 mit einer Untersuchung beauftragt, wie dieser JISR-Prozess im Heer umgesetzt werden kann und welche Anpassungen in den unterschiedlichen Planungskategorien dazu erforderlich sind. Als Ergebnis wurde eine komplette Modellierung der Prozesse des Nachrichten- und Aufklärungsmanagements vorgenommen und die Rollen und Aufgaben aller Beteiligten darin detailliert festgelegt. Erste, darauf aufbauende Überlegungen legen nahe, die Führungseinrichtungen der Heeresaufklärungstruppe (HAufklTr) im hochmobilen Gefecht zukünftig wieder mit den Zentralen MilNW der Gefechtsstände zu kollozieren, um dadurch den gegenseitigen Austausch zu intensivieren, funktionale und gegebenenfalls auch personelle Redundanzen zu beseitigen und Abläufe insgesamt zu beschleunigen mit dem Ziel, eine Verbesserung der Führungsfähigkeit zu erzeugen.

Dabei ist klar, dass die erforderliche Effizienz und Geschwindigkeit der Aufklärungsprozesse erst mit der Unterstützung spezifischer IT-Systeme zu erreichen sein wird und in digitalen Netzen, die die einzelnen Sensor- und Auswerteeinheiten mit den Zentralen des MilNW in den Gefechtsständen der Großverbände und den Analysezentren in der militärischen Grundorganisation medienbruchfrei verbinden.

Reaktionsschnelle und flexible Auftragserteilung an die verfügbaren Aufklärungskräfte im Heer und an andere Organisationsbereiche sowie die effiziente Integration der Sensorergebnisse der HAufklTr in den streitkräftegemeinsamen Prozess der Operationsplanung sind eine besondere Herausforderung, die es im Rahmen der angestrebten Digitalisierung landbasierter Operationen (D-LBO) zu gewährleisten gilt.

Zugleich ist darauf zu achten, dass nur durch die erforderliche Interoperabilität in multinationalen Aufklärungsverbünden auch die verfügbaren Daten und Informationen der beteiligten Partner detailliert und verzugslos bereitgestellt und in für den Führungsprozess verwertbare Aufklärungsergebnisse, Analysen und Prognosen umgesetzt werden können.

Operationalisierung von JISR

Planerische Absicht im Kommando Heer ist es, das Konzept „JISR“ im Heer zeitlich abgestuft so zu implementieren, dass koordiniert über die vorgegebenen Zwischenschritte zur Einnahme des Fähigkeitsprofils der Bundeswehr die in der Verteidigungsplanung der NATO zugesicherten Aufklärungsfähigkeiten inklusive des zugehörigen Aufklärungsmanagements auf allen Ebenen taktischer Führung abgebildet und gestärkt werden.

Zielsetzung der Implementierung JISR im Heer

Damit dies medienbruchfrei, insbesondere auch im multinationalen Rahmen erfolgen kann, sind die nach NATO-Standards definierten Bedarfsforderungen zur Sicherstellung von JISR unmittelbar bei der künftigen Einführung von digitaler Technologie im Heer (sowohl bei den informationsverarbeitenden Systemen als auch den Kommunikationsmitteln) in der Projektentwicklung zu berücksichtigen und mit dem Planungsfortschritt zu harmonisieren.

Ziel dieses Ansatzes ist es, aufbauend auf standardisierten digitalen Plattformen und Prozessen und durch Einsatz zukunftsfähiger Technologien schnellere und integrierte Aufklärungs- und Wirkzusammenhänge (Sensor-to-Shooter bzw. -Actor-Verbünde) zu erzielen. Dies umfasst unter anderem die Nutzung leistungsfähiger Software zum vernetzten, bruchfreien und echtzeitnahen Aufklärungsmanagement sowie zur digitalen Verarbeitung, Speicherung, Übertragung und Bereitstellung von Aufklärungsergebnissen.

Nur so kann es gelingen, die Effizienz und Effektivität begrenzter Aufklärungsfähigkeiten und Auswertekapazitäten in einem vernetzten Ansatz zu erhöhen, die Zeitspanne von der Erfassung eines Zieles durch einen oder mehrere Sensoren bis zu einer Entscheidung beziehungsweise beabsichtigten Wirkung zu reduzieren und damit Aufklärung und Wirkung unter Abstützung auf ein zentralisiertes Führungsinformationssystem (Battle Management System, BMS) verzugsarm aufeinander abzustimmen.

Zur digitalen Modellierung der dargestellten Prozesse sind derzeit mehrere Projekte zur Realisierung einer notwendigen IT-Unterstützung in der Planungsphase.

Gesamtarchitektur IT-Unterstützung MilNW

Der bestehende Multisensor-Ansatz der HAufklTr hat sich in fordernden Einsatzumfeldern der Landstreitkräfte im vergangenen Jahrzehnt nachdrücklich bewährt und wird äußerst erfolgreich auch in laufenden multinationalen Operationen, wie zum Beispiel MINUSMA, zur Anwendung gebracht. Die aufbauorganisatorische Zusammenfassung der unterschiedlichen landbasierten Fähigkeiten zur taktischen Aufklärung im Heer stellt auch für die Landes- und Bündnisverteidigung einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten auf dem Gefechtsfeld dar. Die Fähigkeiten der Truppengattung müssen zielstrebig weiterentwickelt werden, an den wahrscheinlichsten Bedrohungsszenarien ausgerichtet sein und mit der technologischen Innovation Schritt halten.

Netzwerkverbund der Digitalisierung Miltitärisches Nachrichtenwesen Heer

Zunächst gilt es, die taktische Datenanbindung aller Sensoren der Truppengattung mit dem Projekt „IT-Unterstützung Heeresaufklärungstruppe“ sicherzustellen und den echtzeitnahen Zugriff der jeweiligen Führungseinrichtungen auf die erzielten und sensornah erstausgewerteten Aufklärungsergebnisse zu ermöglichen. Die Realisierung des Projektes wird im Sinne des Fähigkeitsprofils der Bundeswehr erfolgen, die optionale Erweiterung des Systems um Schnittstellen zur Integration der Ergebnisse der Aufklärung und Erkundung von Kräften anderer Truppengattungen (Non-Traditional Intelligence, Surveillance & Reconnaissance, NTISR, zum Beispiel Pioniere, Heeresflieger, ABC-Abwehr) im Verbund taktische Aufklärung bleibt gegebenenfalls vorbehalten.

Aus diesem Projekt heraus ist es erforderlich, einen digitalen Übergang in den Informationsraum des MilNW sicherzustellen und damit ebenengerecht den Austausch und echtzeitnahen Zugriff aller berechtigten Bedarfsträger auf die im Gesamtsystem verfügbaren Aufklärungsergebnisse und Produkte anderer Akteure des MilNW zu ermöglichen. Diese Aufgabe ist durch ein Datenmanagementsystem zu erbringen, das je nach Datenfreigabe den Zugang von Bedarfsträgern und -deckern aus anderen militärischen Organisationsbereichen (National Shared Data) und von multinationalen Partnern (Coalition Shared Data, CSD) ermöglicht. Die Beschaffung ist im Verteidigungshaushalt vorgesehen, zur vorgezogenen verlegefähigen Ausstattung der VJTF (L) 2023 wird ein technisches Upgrade entsprechender Systeme erfolgen, die derzeit von der Bundeswehr bereits erfolgreich bei MINUSMA in Mali und „Resolute Support“ in Afghanistan betrieben werden.

Bereits in der Realisierung fortgeschritten ist das Projekt „Verbund Nachrichtengewinnung & Aufklärung“ (NG&A), durch das die Migration der Kernfunktionalitäten von Bestandssystemen des MilNW in das Harmonisierte Führungsinformationssystem der Streitkräfte (HaFIS) und damit die Erschließung der bisherigen Datenhaltungen in den bestehenden Fachdatenbanken des MilNW sichergestellt wird. Die Anbindung externer Schnittstellen, wie zum Beispiel der CSD, via generischer Schnittstellen wird als eine Vernetzung von Funktionseinheiten nach einem Baukastensystem als Beitrag zum Informationsraum MilNW innerhalb von HaFIS realisiert.

Die Federführung für die Planung und Beschaffung dieser komplexen Gesamtarchitektur zur Realisierung einer zukunftsfähigen IT-Unterstützung MilNW, mit der es zukünftig gelingen soll, die Prozesse eines ebenengerechten und koordinierten Aufklärungsmanagements und einer zeitgerechten Informationsbedarfsdeckung sicherzustellen, liegt beim Kommando Cyber- und Informationsraum.

Der für das MilNW zuständigen Unterabteilung Kommando Heer I 2 obliegt die Herausforderung, diesen übergreifenden Ansatz der Nutzung gemeinsamer Datenmanagement- sowie Fach- und Führungsinformationssysteme im MilNW sowie die Teilhabe am multinationalen JISR-Prozess mit der laufenden Digitalisierung des Heeres zu harmonisieren und schrittweise als entsprechende Bedarfsforderungen in die Beschaffungsprojekte und die Ausplanung von Kräftedispositiven einzubringen, die im Heer derzeit im Rahmen der binationalen Kooperation Tactical Edge Network gemeinsam mit den niederländischen Landstreitkräften aufgesetzt werden.

Der Möglichkeit, die einzelnen Entwicklungsschritte fortlaufend mit den in Aufstellung befindlichen Test- und Versuchsstrukturen des Heeres zu validieren sowie neue Prozesse und digitale Technologien in den taktisch-operativen Testphasen des Verbandes auf ihren fachlichen Nutzen und ihre operationelle Tauglichkeit für die Truppe zu überprüfen, kommt dabei entscheidende Bedeutung zu.

Technologische Weiterentwicklung und Künstliche Intelligenz

Als zusätzliche wesentliche Maßnahme, um effiziente und mit potenziellen gegnerischen Streitkräften wettbewerbsfähige Aufklärungsfähigkeiten des Heeres zu erhalten, darf der notwendige Anschluss an die rapide technologische Innovation in unterschiedlichen Forschungsdisziplinen nicht aus dem Auge verloren werden. Trends der technischen Entwicklung, die es insbesondere zu beachten und bei Nachweis der notwendigen Serienreife in neue Aufklärungssysteme zu integrieren gilt, sind unter anderem die Möglichkeiten zur Autonomisierung von Sensorplattformen sowie deren Einsatz in einem optimierten Verbund bemannter und unbemannter Systeme und in sich selbst lenkender Schwärme.

Auch digitale Möglichkeiten der Entscheidungshilfe durch Künstliche Intelligenz und die automatisierte Auswertung von Massendaten bewegen sich in großen Schritten ihrer Anwendungsreife entgegen und müssen auf ihren jeweiligen taktischen Nutzen sowohl in der Analyse des MilNW als auch zur Unterstützung des Führungsprozesses überprüft und gegebenenfalls bereits in die laufenden Projekte der Digitalisierung implementiert werden.

Zielbild der Digitalisierung Miltitärisches Nachrichtenwesen im Heer

Eine wesentliche Herausforderung bei der Umsetzung dieses Zieles stellt die Datenkorrelation, das heißt, die Verarbeitung von Massendaten (Big Data) zu ausgewerteten Daten (Smart Data) und die damit einhergehende Steigerung der Datenqualität dar. Zur Behebung dieser Fähigkeitslücke soll mit dem Projekt „Shared Information Space – Datenqualität als Grundlage der Operationsführung“ im Rahmen von Concept Development and Experimentation angesetzt und Abhilfe geschaffen werden.

Insgesamt kommt dem MilNW damit eine Schlüsselrolle als wesentlicher Treiber im hochpriorisierten Projekt D-LBO zu, die es aktiv im Zusammenwirken mit den anderen beteiligten und fachlich zuständigen Stellen zu gestalten gilt.

Der Faktor Mensch

Zusammenfassend ist festzustellen, dass das MilNW des Heeres vor großen Herausforderungen steht, um die funktionelle Einsatzbereitschaft für zukünftige Konfliktszenarien im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung zu gewährleisten. Nur durch die rechtzeitige sowie zielgerichtete Umsetzung und geschickte Verknüpfung der unterschiedlichen dargestellten Handlungsfelder ist die erforderliche Informationsüberlegenheit gegenüber einem potenziellen Gegner zu behaupten.

Neben allen organisatorischen Optimierungen, der Beschleunigung von Prozessen und Verfahren sowie der Beschaffung leistungsfähiger Software und Technologien darf vor allem auch die persönliche Entwicklung des Fachpersonals nicht außer Acht gelassen werden, das in den Einheiten und Verbänden der HAufklTr sowie in den Abteilungen G2 der Großverbände und Stabselementen MilNW der Kommandobehörden Dienst leistet. Ob im Informationsbedarfsmanagement, dem Aufklärungsmanagement, dem Sensoreinsatz oder der Auswertung und Analyse eingesetzt, muss es zielgerichtet durch allgemein-militärische und fachliche Weiterbildung auf die zukünftigen Bedrohungsszenarien und die notwendige Digitalisierung des Militärischen Nachrichtenwesens vorbereitet werden, um in den fordernden Aufgaben der Zukunft in einem multinationalen Einsatzumfeld erfolgreich bestehen zu können.

Das Autorenteam kommt aus dem Bereich Miltitärisches Nachrichtenwesen im Kommando Heer