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Der derzeitige Übungsbetrieb mit dem 120-mm-Mörser ist durch die Unzuverlässigkeit der alten und überlagerten Munition und den dadurch resultierenden Sperrungen einzelner Ladungen und Munitionssorten erheblich gestört. Hierzu berichtete ES&T ausführlich im Juli 2018. Nach mehrjähriger Verzögerung in dem Vorhaben hat Hirtenberger Defence Europe nun den Zuschlag für die Aufarbeitung der Altbestände der 120-mm-Munition erhalten.

Der über fünf Jahre laufende Vertrag sieht vor, dass das Unternehmen bis 2026 bis zu 70.000 Mörserpatronen aufbereitet. Ausgetauscht werden die Treibpatrone, Grundladung und die Treibladungen der aktuell überlagerten Munition. Nach Angaben von Hirtenberger wird die Munition im einsatzbereiten Zustand ausgeliefert. Die derzeitigen Einschränkungen der Munition wären somit obsolet.

Waldemar Geiger