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Die Gefährdung von Vertretern von Regierungen, Behörden und der Industrie durch Kriminelle, Terroristen und asymmetrische Kämpfer nimmt weiter zu. Für den möglichst sicheren Transport auf öffentlichen Straßen und im Gelände werden geschützte Fahrzeuge benötigt, die bei ausreichendem Schutz über hohe Beweglichkeit und genügend (Arbeits-)Platz verfügen.

Militärische geschützte Fahrzeuge kommen für den Schutz ziviler Personen in der Regel nicht infrage, da sie zu groß, zu schwer und leicht zu erkennen sind. Daher werden zivile Pkw mit Sonderschutz versehen und sicherheitstechnisch so ausgerüstet, dass das Überstehen eines Angriffs wahrscheinlich ist. Diesen Fahrzeugen sieht man ihre Schutzausstattung meist erst auf den zweiten (fachkundigen) Blick an.

Einige wenige Fahrzeugausrüster widmen sich der speziellen Aufgabe, sondergeschützte zivile Fahrzeuge herzustellen. Hierzu gehört die WELP-Gruppe, die an zwei Standorten in Georgsmarienhütte (Niedersachsen) und Wilkau-Haßlau (Sachsen) ballistische Schutzelemente für Pkw herstellt und Schutz- und Sicherheitseinrichtungen nach den Anforderungen der Kunden integriert. Neben einem tiefen Verständnis der Schutztechnik und der Fahrzeugtechnik ist übergreifendes Management der zahlreichen Zulieferartikel erforderlich, um die vielen Komponenten zu einem optimierten Gesamtsystem zusammenzuführen.

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