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Die JMSDF (Japan Maritime Self Defence Force) stellte am 27. Februar in der Werft Nagasaki der Mitsubishi Heavy Industries mit der JS ‚Shiranui‘ (Pennant No. 120) den zweiten (und wohl letzten) Zerstörer der ‚Asahi‘-Klasse bzw. Typ 25DD in Dienst.

Die ‚Asahi‘ sind eine Weiterentwicklung der ‚Akizuki‘-Luftabwehrzerstörer und wurden zur U-Boot-Abwehr optimiert. Neben einem Rumpf- und einem Schleppsonar verfügen sie über sechs Torpedorohre und ASM VL ASROC. Hinzu kommen eine 127mm Kanone, zwei Phalanx, 2×4 ‚Type 90‘-Schiff-Schiff-FK (jap. ‚Harpoon‘-Eigenentwicklung) und ‚Evolved Sea Sparrow‘ (ESSM). Besatzung 220-230 Mann.

Aufnahmemöglichkeit für einen Mitsubishi (Sikorsky) SH-60K-Hubschrauber auf dem Flugdeck und einen weiteren im Hangar. Bei einer Einsatzverdrängung von 6.800 Tonnen, Abmessungen 151×18 Meter, sollen die Zerstörer mit ihrer COGLAG-Antriebsanlage (zwei GE LM2500 Gasturbinen, Dieselgeneratoren und E-Antrieb) nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums maximal 30 Knoten Geschwindigkeit erreichen.

Laut eines britischen Informationsdienstleisters soll JS ‚Shiruni‘ das erste Schiff der japanischen Marine sein, das über ein +Aktives Phased-Array-Radar+ (AESA) mit Möglichkeiten zur Periskop-Detektion verfügt.

Hans Uwe Mergener

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