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Die Ankündigung wurde bereits im letzten Juli gemacht. Die britische Gruppe Rolls-Royce wird ihre zivile Marine-Sparte (u.a. Schiffsdesign, Automatisierung, Steuerung) mit ihren 3.700 Mitarbeitern an die norwegische Kongsberg verkaufen. Bård Bjørløw, Vizepräsident von Kongsberg Maritime, ließ sich am 12. Februar auf einer Konferenz dahingehend ein, dass eine Vereinbarung zwischen Kongsberg Marine und Rolls-Rocye Marine zu erwarten sei. Beobachter gehen nun davon aus, daß die 580 Millionen Euro schwere Fusion am 1. April in Kraft tritt.

Die militärischen Marineanteile verbleiben bei Rolls-Royce (RR Defence). Bergen Engines und MTU werden an RR angeschlossen (RR Power Systems). Wie bekannt wurde, verhandelte Kongsberg einen Zugang zu Bergen Engines sowie eine verstärkte Partnerschaft für die Belieferung von Ausrüstungs(an-)teilen für Rolls-Royce Defence.

Mit dieser Allianz dürfte Kongsberg im Bereich autonomer Schiffe (und der Digitalisierung) seine Position verstärken.

Hans Uwe Mergener

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