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Interview mit dem Abteilungsleiter Politik im Bundesministerium der Verteidigung, Dr. Géza Andreas von Geyr

ES&T: Herr von Geyr, die Münchner Sicherheitskonferenz hat doch ein sehr starres Bild der internationalen Sicherheitspolitik gezeichnet, mit harten Aussagen und wenig Spielraum. Bewegt sich gegenwärtig sicherheitspolitisch nichts?

Von Geyr: Also, ich stimme Ihnen zu: Es gab eine Vielzahl von Einlassungen, die in Ton und Inhalt hart waren. Ich glaube aber, dass sie so hart waren, weil so viel in Bewegung ist. Wir haben eine Vielzahl von Krisen, die auch in München alle diskutiert worden sind, die uns gleichzeitig fordern, die Unsicherheiten schaffen und bei denen in jeder einzelnen Krise eigentlich unklar ist, wohin genau die Reise geht. So haben sich viele in ihre Positionen scheinbar eingegraben. Ich glaube, das ist eher ein Zeichen dass es derzeit um viele sehr grundsätzliche Fragen geht, die über das Taktische hinaus gelöst werden müssen.

ES&T: Sie hatten eine Reihe von bilateralen Gesprächen. Wenn Sie diese Revue passieren lassen: Wo sehen Sie Bewegung? 

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