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General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI) und Raytheon Deutschland (Freising) haben das kürzlich entwickelte Advanced Radar Detection System (ARDS) in einen MQ-9 RPAS (Predator B) integriert. Für die Tests war der Sensor für elektronische Aufklärung (ELINT) in einem Behälter unter dem Flügel angebracht.

ARDS ist ein volldigitaler, hochpräziser Radar-Detektionssensor, der von Raytheon Deutschland entwickelt wurde. ARDS ist eine plattformunabhängige Folgeentwicklung des digitalen ELS (Emitter Location System), das derzeit auf den Tornado-ECR der deutschen Luftwaffe (Electronic Combat/Reconnaissance) in Betrieb ist.

Für GA-ASI bedeutet dies eine Erweiterung der Sensoroptionen und des Einsatzspektrums seiner MQ-9-Flugsysteme. Für Raytheon Deutschland war dieses Engagement ein wichtiger Meilenstein in der internationalen Vermarktung von ARDS. Dieses wurde ausschließlich in Deutschland als Nicht-ITAR (International Traffic in Arms Regulations) „souveräne Nutzlast“ entwickelt.

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