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Der deutsche Helmspezialist Schuberth erweitert seinen international eingesetzten Polizeischutzhelm P100N um einen Schutz gegen kompakte Laser. Premiere feiert der Laserschutzhelm am 06 März auf der Behördenmesse Enforce Tac in Nürnberg.

Laut Milad Youkhanna, Head of BU Military & Law Enforcement bei Schuberth, „ist das Ziel stets, den einzigen nach TR2011 zertifizierten Helm sich wandelnden Bedrohungen anzupassen. Mit Hilfe unserer Nutzer entwickeln wir das modulare System P100N kontinuierlich weiter. Nach erfolgreicher Integration neuer Systemelemente wie dem Abreißvisier liegt mit dem modularen Laserschutz die neuste Antwort auf Bedrohungen der Zukunft vor“.

Der Hersteller verweist auf Auswertungen des G20 Gipfels in Hamburg. Diese haben verdeutlicht, dass neben klassischen Gefahren (Bewurf mit Flaschen, Steinen, Pyrotechnik und Farbbeuteln) zusätzliche Bedrohungen in Form von Blendung durch Laser verbreiteter werden. Aus dieser Bedrohungsanalyse heraus wurden Ordnungsdienstkräfte beispielsweise in Dänemark und der Schweiz mit Laserschutzbrillen ausgestattet.

Mit dem P100N verfolgt Schuberth einen integrierten Laserschutzansatz. In direktem Austausch mit Behörden wurde der Laserschutz in das Helmkonzept integriert. Der logistische Aufwand für eine zusätzliche Brille wurde gesenkt. Weiterhin wurde den Bedürfnissen von Kunden entsprochen, dass der Laserschutz auch in Kombination mit Atemschutzmasken getragen und mit Schutzhandschuhen hergestellt werden kann.

Das Laserschutzmodul befindet sich auf der Helmschale. Bei Bedarf kann es zwischen  Gesicht und dem eigentlichen Helmvisier runtergeklappt werden. Die Bedienung erfolg bei Bedarf auch bei geschlossenem Helmvisier.
Waldemar Geiger

 

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