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Die Auftragslage für die Unternehmen der bayerischen Verteidigungsindustrie kann derzeit als sehr gut bezeichnet werden. Bestellungen der Bundeswehr und die Nachfrage aus dem Ausland bescheren den Unternehmen gute Zahlen. Dabei gehen seit Jahren insgesamt nahezu 30 Prozent der Rüstungsaufträge in die Bücher bayerischer Unternehmen ein.

Maßgeblich an der Weichenstellung bei der Ansiedlung von Rüstungsunternehmen im südlichen Bundesland beteiligt war der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß. Der hatte bereits in seiner Rolle als Verteidigungsminister 1961 die Entwicklungsunterstützung der Ministerien als Impulsspender auf wirtschaftlichem, politischem und wissenschaftlich-technischem Gebiet bezeichnet.

Boomjahre für die bayerische Rüstungsindustrie

Den Rüstungsunternehmen stehen Boomjahre bevor. Zu tun hat dies vor allem mit einer latenten Angst vieler europäischer Regierungen vor einer etwaigen russischen Politik der Aggression. Etliche Streitkräfte, und so auch die Bundeswehr, haben dabei einen enormen Modernisierungsbedarf. Und: sollten die Strukturen einer europäischer Armee – wie geplant – Gestalt annehmen, so eröffnet dies den Unternehmen der bayerischen Rüstungsindustrie für die Zukunft ungeahnte Möglichkeiten. 

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