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Am 14. Januar hat Verteidigungsminister Mario Kunasek die ersten fünf Mannschaftstransportpanzer Pandur Evolution an das Jägerbataillon 17 (Straß) übergeben. Die weiteren 29 bestellten Pandur Evolution sollen bis Mitte 2020 in dem Bataillon in Dienst gestellt werden. 2017 hatte die Produktion der Pandur Evolution bei General Dynamics European Land Systems – Steyr begonnen. Die neuen Radpanzer ergänzen die vorhandene Pandur-Flotte, die neu strukturiert wird. Nach Zulauf aller Panzer verfügt das Bundesheer über insgesamt 110 Mannschaftstransportpanzer und vier – ebenfalls geschützte – Sanitätsfahrzeuge.

Um das geforderte Schutzniveau und ein vergrößertes Innenraumvolumen zu erreichen, musste die Wanne des Panzers neu aufgebaut werden. Durch die Verlängerung finden nun neben der dreiköpfigen Besatzung elf Soldaten auf Minenschutzsitzen Platz im gegen Minen und ballistische Bedrohungen geschützten Fahrzeug. Eine große Heckklappe erleichtert den Ausstieg.

Angetrieben wird der 18,6 Tonnen schwere Pandur Evolution von einem Cummins ISLe 450 Dieselmotor mit 334 kW über einen ZF 6-Gang-Getriebeautomaten und erreicht Höchstgeschwindigkeiten von 82 km/h (Gelände) bzw. 118 km/h (Straße).

Zum Schutz gehört neben Explosionsunterdrückungsanlage und ABC-Schutzbelüftung eine fernbedienbare Waffenstation ORCWS-M von Elbit für leichte und schwere MG mit stabilisierter Optik für Tag- und Nachtsicht.

Gerhard Heiming

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