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Der in den vergangenen Jahren immer wieder von Verzögerungen gekennzeichnete  Beschaffungsprozess  für ein Taktisches Luftverteidigungssystem (TLVS) der Bundeswehr  scheint  in die finale Phase zu steuern.

Noch im  ersten Quartal 2019 will die als Generalauftragnehmer fungierende TLVS-GmbH  ein Joint Venture von MBDA und Lockheed Martin ein abschließendes Angebot für das Gesamtsystem an das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw übermitteln. Bis Ende des laufenden Jahres (gemeint ist 2019) soll das Vorhaben dann zwischen BAAINBw und TLVS GmbH ausverhandelt werden und die zuständigen Ausschüsse des Bundestages passieren. Mittlerweile wurde TLVS auch in die Finanzplanung des Bundes aufgenommen: Bis zum Jahr 2031 sind Verpflichtungsermächtigungen in den Haushalt eingestellt. Diese betragen im Augenblick zwar  nur eine Mio EUR pro Jahr, können bei Realisierung von TLVS allerdings aufgestockt werden. Voraussetzung ist, dass sich die Beschaffung des Schweren Transporthubschraubers verzögert. Dann können  aus diesem Titel – der immerhin 5,6 Mrd EUR umfasst –  Mittel für die Luftverteidigung umgewidmet werden.

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